Bericht

CDU Verbände streben Fusion an

Fahrplan für Zusammenschluss der Christdemokraten an der Aar und im Einrich steht

Aar/Einrich. Die Parteimitglieder der CDU aus den Verbandsgemeinden Hahnstätten und Katzenelnbogen haben bei einer gemeinsamen Klausurtagung in Rettert die Fusion der beiden Gemeindeverbände in die Wege geleitet. Einhergehend mit der Entscheidung, im Zuge der Kommunal- und Gebietsreform die beiden Verbandsgemeinden zu fusionieren, sei auch eine Fusion der beiden Gemeindeverbände der CDU notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die aktuellen Vorsitzenden, Eckhard Freund (Katzenelnbogen) und Karl Werner Jüngst (Niederneisen), erläuterten zu Beginn vor einer erfreulich breiten Parteibasis den Fahrplan der Fusion und konnten sowohl den Landtagsabgeordneten Matthias Lammert als auch Jens Güllering, stellvertretender CDU Kreisvorsitzender und Bürgermeister aus Nastätten, als Referenten begrüßen. Jens Güllering berichtete von seinen Erfahrungen der bereits durchgeführten Fusionen von Braubach und Loreley sowie der aktuellen Fusion von Bad Ems und Nassau und machte deutlich, dass man die Potenziale von allen Beteiligten nicht aus dem Auge verlieren darf. Auch Matthias Lammert erläuterte seine Erlebnisse aus seiner langjährigen politischen Erfahrung und stellte fest, dass man die Kräfte der beiden Gemeindeverbände zu einem erfolgreichen Paket bündeln wird. „Mit Horst Klöppel und Karl Werner Jüngst hat die CDU zwei Urgesteine in ihren Reihen, deren Erfahrungen für die neue Verbandsgemeinde von großem Vorteil sein werden“, sagte Lammert. Auch Eckhard Freund, der seit 2015 die Geschicke im Einricher Gemeindeverband leitet und in beiden Verbandsgemeinden beheimatet war, sieht die CDU für die Zukunft gut aufgestellt: „Wir haben in beiden Fraktionen im Verbandsgemeinderat nicht nur Köpfe mit Erfahrung sitzen, sondern auch junge Nachwuchspolitiker, und somit nimmt die CDU die Interessen vieler Bürger wahr.“ Dass die CDU für die Zukunft gut aufgestellt sei, machte auch Marcel Willig, der Vorsitzende der Jungen Union Aar/Einrich, auf der Klausurtagung deutlich. „Andreas Schelke und meine Wenigkeit konnten bereits wichtige Erfahrungen sammeln und Impulse im VG-Rat setzen, und auch in den Reihen der JU gibt es viele weitere Talente, die sich auf die Herausforderungen der neuen Verbandsgemeinde freuen“, sagte Willig. Die Christdemokraten haben bereits über wichtige Themen wie Digitalisierung im ländlichen Raum, den öffentlichen Nahverkehr und Bildung gesprochen. Weitere Themenfelder und die Frage, ob die CDU einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken könnte, werden bis zur Fusion der Gemeindeverbände im Sommer 2018 besprochen. „Die CDU verfügt über gute Leute, die in der Region verwurzelt sind und etwas bewegen können. Wir freuen uns auf die spannenden Aufgaben und gehen diese zuversichtlich und geschlossen an“, so die beiden Gemeindeverbandsvorsitzenden Jüngst und Freund nach der gemeinsamen Klausurtagung.

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung vom 17. März 2018