CDU setzt auf Kontinuität

Niederneisen. Jürgen Lieber steht nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der CDU Niederneisen 2010, auch in den kommenden zwei Jahren an der Spitze der Christdemokraten in der Aargemeinde. Die CDU setzte bei der Wahl in der Jahreshauptversammlung auf Kontinuität, denn auch der übrige Vorstand bleibt für weitere zwei Jahre bestehen. Stellvertretende Vorsitzende ist Ingrid Jüngst, Achim Wallrabenstein Kassierer. Klaus Schneider, Marcel Willig, Armin Bendel und Stefan Scheid agieren als Beisitzer.

„Wichtigster Bestandteil unserer Zielsetzung ist es, die CDU im Ort kontinuierlich aufzubauen und zu festigen“, betonte Jürgen Lieber. Seit mehr als 23 Jahren sei die CDU die stärkste Fraktion im Gemeinderat. „Dass das so bleibt, ist Aufgabe aller Mitglieder. Wir müssen das Gespräch mit den Bürgern suchen, zuhören, Wünsche, Anregungen aufgreifen und mögliche Schritte einleiten“, so der Vorsitzende. Eine ideale Plattform dazu biete das Scheunenfest, mittlerweile ein fester Bestandteil im Terminplan des Ortes. Stolz sei man in Niederneisen über die Junge Union: „Die Gründung der neuen JU Aar ist sicher ein weiterer wichtiger Schritt, junge Menschen an die politische Arbeit heranzuführen. So waren es auch Jungpolitiker aus Niederneisen, die die Gründung voran trieben.“

Der CDU Ortsverband Niederneisen und auch der Gemeindeverband Aar würden weiterhin Themen wie die Ortsumgehung und die Aartalbahn sachlich begleiten. Es ergebe keinen Sinn, über etwas zu spekulieren, was noch in der Planung stecke. Erst dann wolle man sich sachlich in die Diskussion einbringen. Das gelte vor allem bei der Umgehung Niederneisen/Flacht. „Da die Reaktivierung der Aartalbahn bereits beschlossene Sache ist, werden wir vor allem die Kostenseite beobachten, da der Reaktivierung eine positive Wirtschaftlichkeit bescheinigt wurde“, betonte Lieber weiter.

Ortsbürgermeister Karl Werner Jüngst berichtete aus der Orts- und Verbandsgemeindepolitik. So soll aus dem Hartplatz an der Turnhalle ein Rasenplatz werden (siehe nebenstehenden Bericht). Zu einer möglichen Fusion der beiden Verbandsgemeinden Hahnstätten und Katzenelnbogen sagte Jüngst: „Wir müssen ergebnisoffen diskutieren und das Thema nicht totschweigen. Sonst könnten wir vor 2019 unverhofft zu einer Fusion gezwungen werden.“

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung – 16. November 2012 von Uli Pohl