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Armin Bendel und Martina Welter führen Liste in Niederneisen an – Am Samstag Treffen „Im Stau“.

Niederneisen. Die Christdemokraten aus Niederneisen haben in ihrer Mitgliederversammlung die Weichen für die Kommunalwahl gestellt und 20 Personen für die Wahl des Gemeinderates nominiert. Angeführt wird die CDU-Liste von Armin Bendel, Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters, gefolgt von Martina Welter und Marcel Willig.

„Nach der Ära von Karl Werner Jüngst kann die CDU auch weiterhin ihr Potenzial an guten Leuten in der Gemeinde für die anstehende Kommunalwahl am 26. Mai nutzen. Unser Anspruch besteht darin, wieder stärkste Kraft im Gemeinderat zu werden. Mit unseren beiden Kandidaten für das Bürgermeisteramt, zum einen Armin Bendel in der Ortsgemeinde und zum anderen Marcel Willig für die neue Verbandsgemeinde Aar-Einrich, kandidieren zudem zwei bekannte Persönlichkeiten aus unseren eigenen Reihen“, so der Vorsitzende der CDU, Jürgen Lieber. Aktuell sind die Christdemokraten im 16-köpfigen Gemeinderat mit sieben Personen vertreten. „Wir sind stolz, dass wir als einzige Partei in Niederneisen alle Listenplätze besetzen und vier weitere Kandidatinnen und Kandidaten als Ersatzpersonen nominieren konnten. Der Mix aus Erfahrung und neuen Gesichtern, die sich bereits seit vielen Jahren auf Vereinsebene für Niederneisen stark machen, stimmt uns positiv“, so Marcel Willig. Die Erfahrung und die neuen Ideen will auch Ortsbürgermeisterkandidat Armin Bendel parteiübergreifend nutzen, um das Beste für die Gemeinde und seine Bürger zu erreichen.

Ein Baustein dazu ist zunächst die geplante Reihe der CDU „Armin vor Ort“. Zu den Terminen sind alle Bürger herzlich eingeladen. Aktuell trifft sich der Ortsverband am Samstag, 23. März, 14 Uhr auf dem alten Sportplatz „Im Stau“ in Niederneisen. Thema ist die geplante Errichtung einer neuen Grillhütte und die Nutzung des vorhandenen Geländes. Die Kommunikation mit den Niederneiser Bürgern liegt Armin Bendel besonders am Herzen: „Denn es gilt schließlich, gemeinsam die Zukunft für unser Niederneisen zu gestalten.“ Im Rahmen der Termine „Armin vor Ort“ stellen sich die CDU und ihr Kandidat Armin Bendel den Problemen in und um die Gemeinde, um ein offenes Ohr für die Bevölkerung zu haben und Möglichkeiten für die Zukunft zu erörtern.

Sie treten zur Wahl an

  1. Armin Bendel
  2. Martina Welter
  3. Marcel Willig
  4. Jürgen Lieber
  5. Andreas Schelke
  6. Desiree Lieber
  7. Alfred Rauner
  8. Frank Biebricher
  9. Natascha Habke
  10. Jana Biebricher
  11. Klaus Schneider
  12. Stefan Scheid
  13. Michael Heidrich
  14. Ingrid Jüngst
  15. Peter Thielmann
  16. Achim Wallrabenstein

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung vom Donnerstag, 21. März 2019

CDU-Ortsverband wählt 48-Jährigen zum Kandidaten für die Nachfolge von Jüngst

Niederneisen. „Es gilt für uns, den Ball, den Karl Werner Jüngst 30 Jahre lang für Niederneisen gespielt hat, aufzunehmen und weiter zu tragen, die richtigen Pässe zu spielen und mit einem guten Ergebnis am Ende das Spiel zu machen“. Armin Bendel, vorgeschlagener Bürgermeisterkandidat der CDU Niederneisen, richtete in seiner Bewerbungsrede seine Zielsetzung fußballtaktisch aus.

Für den 48-jährigen Bendel, der in der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt wurde, steht fest, dass Niederneisen auf dem, was Jüngst in seiner Amtszeit hinterlassen hat, aufbauen muss. Eine erfolgreiche Grundschule, ein gut funktionierender Kindergarten und eine starke Vereinsgemeinschaft seien Grundpfeiler, die es zu sichern und weiterzuentwickeln gelte. „Ein Kindergarten und eine Grundschule müssen mit Leben gefüllt werden, das heißt insbesondere mit Kindern. Wir müssen den Familien Raum geben, damit diese ihren Platz bei uns finden, das heißt, es bedarf auch neuen Baulands, damit Familien sich hier ansiedeln können“, so Bendel. Er vertritt die Maxime: „Wo Kinder sind, ist Zukunft, nicht nur in der Gemeinde, sondern auch in den Vereinen.“ Die TuS praktiziere die Mitgliedergewinnung seit geraumer Zeit sehr erfolgreich durch Kooperationen. Ohne starke Vereine und ohne eine funktionierende Vereinsgemeinschaft funktioniere kein Ort, keine Dorfgemeinschaft. Und eine Dorfgemeinschaft brauche auch einen Sammelpunkt: „Dieser Punkt muss nun endlich umgesetzt werden und die Grillhütte in einfacher und bezahlbarer Form wieder Mittelpunkt für unsere Feste und Familienfeiern werden. Dies geht nur mit Unterstützung aller Dorfbewohner.“ Ebenso verhalte es sich mit der Turnhalle. Hier gelte es, die TuS tatkräftig in ihren Bemühungen, die Turnhalle auch als Veranstaltungsort wieder nutzbar zu machen, zu unterstützen.

Im Rahmen einer Dorfmoderation möchte Bendel das bestehende Dorferneuerungsprogramm überarbeiten, Fördermöglichkeiten ausloten und Ziele für die Zukunft definieren. Dabei dürfe es keine Denkverbote geben, von der Ansiedlung von Gewerbe bis zur Reaktivierung der Aartalbahn von Limburg bis nach Wiesbaden, von den Möglichkeiten der alternativen Energien, der Möglichkeit, aus dem Aartal Rad- und Wanderweg mehr Nutzen zu ziehen, sowie dem regen Austausch mit anderen Kommunen. Bendel definierte die Aufgaben eines Bürgermeisters: „Er muss moderieren und motivieren, Ideen und Ziele abfragen, Interessen zusammenführen, gute Kompromisse anstoßen, aber auch in schwierigen Situationen den Mut haben, Entscheidungen zu treffen und diese transparent machen, um die Bürger mitzunehmen.“ Bendel ist in Niederneisen aufgewachsen, seit 1988 Mitglied der CDU und seit 1990 im Gemeinderat. Seit 2006 bekleidet er das Amt des Ersten Beigeordneten seiner Ortsgemeinde und seit 2004 auch den Posten des Dritten Beigeordneten in der VG Hahnstätten.

Die CDU Niederneisen wird Mitte März die Liste für den Gemeinderat aufstellen und ist stolz, dass viele junge Menschen Interesse haben, auf der Liste zu kandidieren, um Verantwortung im Gemeinderat zu übernehmen.

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung vom Samstag, 9. Februar 2019

32-Jähriger einstimmig als Kandidat für Bürgermeisteramt der neuen VG Aar-Einrich nominiert

Aar-Einrich. Es war ein wirklich gut gehütetes Geheimnis: Weder bei der CDU Rhein-Lahn noch Aar-Einrich war im Vorfeld der Mitgliederversammlung am Dienstagabend auch nur die leiseste Andeutung herauszubekommen, wen der Gemeindeverband als Kandidaten für das Bürgermeisteramt der neuen Verbandsgemeinde Aar-Einrich nominieren wird.

Auch die allermeisten Mitglieder selbst wussten bis 20.03 Uhr nicht, wer antreten wird. Dann lüftete Karl Werner Jüngst, Vorsitzender des Gemeindeverbandes Aar-Einrich, das Geheimnis im Einrichmuseum von Katzenelnbogen: „Wir nominieren Marcel Willig.“ Exakt eine halbe Stunde später war die Wahl mit all ihren Formalien abgeschlossen und ausgezählt: Um 20.33 Uhr wurde verkündet, dass sich die 29 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einstimmig für den 32-Jährigen aus Niederneisen ausgesprochen haben. Marcel Willig ist damit nach dem amtierenden VG-Bürgermeister aus Katzenelnbogen Harald Gemmer, der von der FWG nominiert wurde, Evelin Stotz von der SPD Aar-Einrich und Thorsten Janning vom Ortsverband Aar-Einrich-Diez Bündnis90/Grünen der vierte Kandidat, der am 26. Mai bei den Kommunalwahlen zum Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde Aar-Einrich gewählt werden möchte.

Marcel Willig ist in der Region bestens bekannt und vernetzt, da er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Sport und politisch engagiert. Mit der Gründung des Vereins „Jugend Niederneisen & Friends“ im Jahr 2006 machte er landesweit Schlagzeilen und wurde für dieses Engagement vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler ausgezeichnet. Willig arbeitet als Wahlkreisreferent des Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick und ist Geschäftsführer der CDU Rhein-Lahn. In seiner Rede vor der Nominierung kündigte er an, eine moderne und zukunftsorientierte Verwaltung mit einem bürgerfreundlichen Umfeld zu entwickeln. Der Ausbau von digitalen Angeboten liege ihm ebenso am Herzen wie das Ziel, nach der Fusion ein Gemeinschaftsgefühl bei den Bürgern der neuen VG herzustellen. Ihm sei es wichtig, wie bisher nah an der Bevölkerung zu sein. Willig kündigte an, in den kommenden Wochen des Wahlkampfs, in den die CDU bewusst erst jetzt eingestiegen ist, viele Gespräche mit den Bürgern zu führen, um von ihnen direkt zu erfahren, „wo der Schuh drückt.“ Als klar war, dass Marcel Willig einstimmig zum Kandidaten gekürt worden war, erhoben sich die CDU-Mitglieder für minutenlangen Applaus.

Zu den ersten Gratulanten gehörten neben dem CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Lammert natürlich Karl Werner Jüngst als politischer Ziehvater von Marcel Willig sowie Alexander Lorch, zweiter Vorsitzender des Gemeindeverbands Aar-Einrich und Willigs Ehefrau Jessica. Natürlich nahm Marcel Willig die Wahl an und bat alle Mitglieder: „Wenn Ihr demnächst unterwegs seid: Bitte sprecht mit den Menschen über den jungen sympathischen Kandidaten, der auch kommunikativ stark ist, damit sie das Kreuz an der richtigen Stelle machen.“

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung von Dagmar Schweickert vom Donnerstag, 31. Januar 2019